Kinderwunsch

Sechs Millionen Deutsche wünschen sich ein Kind, sechs weitere Millionen hätten gerne ein zweites Kind – und bleiben zunächst ohne Erfolg. Dabei gehen Paare mit unerfülltem Kinderwunsch oft einen steinigen Weg durch die Reproduktionsmedizin. Ihnen wird viel abverlangt. Vor allem jedoch, wird ihr Körper auf die Reproduktionsorgane reduziert, obwohl die Ursache unter Umständen ganz woanders liegt. Dies aufzudecken kann entscheidend sein. Dabei können die Ursachen ganz unterschiedlich sein. Jedoch fällt auf, dass ein Drittel der Frauen aus Industriestaaten an Hormonstörungen oder Fehlfunktionen der Eileiter leiden. Auch Verwachsungen innerhalb der Gebärmutter können Ursachen sein. In der Regel sind diese Probleme aber nicht angeboren, sondern entstehen infolge von Erkrankungen, Operationen oder ungesundem Lebenswandel.

Wie kann die Osteopathie helfen? Durch die manuelle Therapie wird die hormonelle Steuerung des Zyklus‘ optimiert, und damit eine Grundvoraussetzung für eine Empfängnis gelegt. Wichtig für den gesamten Zyklus und die Unterstützung der Follikelphase, damit sich ein stabiler Gelbkörper etablieren kann. Um eine optimale Steuerung der Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Achse zu etablieren, könnten osteopathische Methoden helfen. Auch eine neuronale Stimulation kann manuell aktiviert werden. Ebenso können fasziale Verklebungen gelöst werden, die u.U. eine Schwangerschaft verhindern. Die osteopathische Behandlung berücksichtigt die Faszien des Bauchraums und des kleinen Beckens, des Uterus, der Ovarien. Es wird das Bauchfell mobilisiert sowie die Zirkulation verbessert. Vor allem Verklebungen im Bereich der Ovarien können erspürt und ihre Mobilität optimiert werden. Auch Unterbauchschmerzen oder tieflumbale Rückenschmerzen im Verlauf des hormonellen Zyklus können ein ein erster wichtiger Hinweis auf Verwachsungen, Myome, Endometriose, Zysten u.a. sein und gut behandelt werden.

Wie kann die Naturheilkunde helfen? In meiner Praxis habe ich sehr gute Erfahrungen mit einer sanften Hormonlenkung aus der Pflanzenheilkunde und der Homöopathie gemacht. Auch die Ausleitung von Kontrazeptiva spielt hier eine wichtige Rolle. Dies kann gut begleitet werden mithilfe von Osteopathie, Ohrakkupunktur oder Bach-Blüten. Es ist wichtig nach den Ursachen zu suchen. Diese können nicht immer gefunden werden. Dennoch ist eine ganzheitliche Betrachtung sehr sinnvoll. Denn Studien weisen etwa einen Zusammenhang zwischen einer erhöhten Amalgambelastung und Infertilität nach. Dabei könnte eine Schwermetallbelastung relativ einfach diagnostiziert werden. Lies hierzu meinen Kurzbeitrag Entgiftung/Ausleitung. Auch eine hohe Strahlenbelastung oder Belastungen durch geopathische Felder könnte zu einem unerfülltem Kinderwunsche führen. Mittels Quantenmedizin lassen sich solche Felder bei Dir zuhause oder in Deiner sozialen Umgebung messen. Lies hierzu meinen Kurzbeitrag Quantenmedizin. Wichtig ist ebenfalls eine Störfeldanalyse. Störherde können eine Empfängnis verhindern, daher ist eine Analyse hier sehr sinnvoll. Lies hierzu meinen Kurzbeitrag Störherde. Besonders häufig sind Frauen mit Glutensensitivität von unerfülltem Kinderwunsch betroffen.

Ergänzende Labordiagnostik. In der Regel werden in Facharztkliniken Blutentnahmen zur Ermittlung einer hormonellen Labordiagnostik durchgeführt. Im Blut werden allerdings gebundene Steroidhormone nachgewiesen. Die tatsächlich am Organ (z.B. Ovar) wirkenden freien Hormone lassen sich nur durch einen Speicheltest nachweisen. Oft führen daher die Befunde von Blut- und Speicheltest zu einer gegenteiligen Beurteilung des Hormonstatus. Lies mehr zum Thema Speicheltest.