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Krampfadern

10Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Venenerkrankungen. Erkrankungen der Venen zeigen sich häufig in der Varikosis (Krampfaderleiden) der oberflächlichen Venen. Ursachen hierfür können genetische Disposition, stehende Berufe, Bindegewebsschwäche oder hormonelle Einflüsse sein. Häufig entstehen Krampfadern auch während der Schwangerschaft. Sie sind zum einen kosmetisches Problem, um anderen sind sie ein deutlicher Hinweis auf eine Venenschwäche, die frühzeitig präventiv behandelt werden sollte, um den Übergang in die nächsten Krankheitsstadien zu verzögern oder aufzuhalten.

Was kann ich für meine Venen tun? Sport tut den Venen gut, denn das gesamte Kreislaufsystem wird angeregt. Denn je kräftiger die umliegenden Muskeln sind, umso mehr können sie die Venen stabilisieren – praktisch wie ein natürlicher Komplessionsstrumpf 🙂 Wer berufsbedingt viel stehen muss, könnte in den Alltag einige sinnvolle Übungen einbauen, um die Durchblutung der Beine oder die Venenpumpe zu aktivieren, sowie die Beinmuskulatur zu stärken. Kompressionsverbände oder -strümpfe sind eine weitere Möglichkeit, die Venen durch Druck von außen stabilisieren. Wechselduschen und Wassertreten sind eine gute Venentherapie.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten. Werden physikalische Maßnahmen, Ödemprotektiva und Kompression rechtzeitig eingesetzt, kann der Krankheitsverlauf eingedämmt oder verlangsamt werden. Phytopharmaka beeinflussen die funktionellen Gefäßveränderungen und sollten frühzeitig eingesetzt werden. Die Bandbreite der Phytopharmaka ist groß: Tinkturen oder Trockenextrakte von Rosskastiensamen oder Mäusedorn, Buchweizenkraut- und Steinkleekrauttee können angezeigt sein. Bestehen bereits Ekzeme an den Beinen bietet die Phytotherapie eine Reihe von juckreizstillenden und regenerierenden Arzneien.